Gründung einer gemeinsamen Plattform City-Pastoral in Österreich

120 city-pastoral-gruppen-treffen-2014-salzburg1-120Bei einer Leitertagung in Salzburg am 18. September wurde nach zweijähriger Vorbereitung eine offizielle Plattform für neuere pastorale Einrichtungen gegründet. City-Pastoral in Österreich meint „Gesprächs-, PassantInnen-, Orientierungspastoral“. Diese Plattform soll unter dem Dach der österreichischen Kirche und der Ordensgemeinschaften Österreich in der Abteilung für neue pastorale Initiativen verortet sein.

Zu den Einrichtungen gehören derzeit: „Gesprächsinsel“ (Wien), „Gesprächsoase“ (Innsbruck), „Brunnen“ (Innsbruck), „Offener Himmel“ (Salzburg), „Kirchen-Eck“ (Graz), „Quo Vadis“ (Wien), „City-Pastoral“ und „Urbi@Orbi“ (Linz), „Bahnhofskirche“ (Wien). Als Sprecher dieser Plattform fungieren Pater Lorenz Voith von der Superiorenkonferenz der Männerorden und Martin Wiesauer als Geschäftsführer der Kategorialen Seelsorge in der Erzdiözese Wien.


Plattform Citypastoral in Österreich

Ausbildung ehrenamtlicher Seelsorgerinnen und Seelsorger

P. Lorenz Voith betont: „Vieler der beteiligten Projekte und Einrichtungen der letzten Jahre wurden von Orden initiiert und mitgetragen. Es ist uns ein Anliegen, diese neuen Einrichtungen zu vernetzen und damit auch zu fördern. Auch als neue missionarische Angebote im kategorialen Bereich. Es geht uns um den wachen Blick auf Menschen gerade im urbanen Bereich. Wir sind erstaunt und dankbar, dass schon nach so kurzer Vorbereitungszeit eine Plattform gegründet werden konnte.“ Zu den Aufgaben der Plattform gehört auch die Vorbereitung einer Ausbildung für ehrenamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen insbesondere im Bereich des „seelsorglichen Gespräches“. Eine außeruniversitäre Ausbildung mit Zertifikat ist geplant. Auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus anderen Einrichtungen und Gemeinden sollen daran teilnehmen können.

Quo Vadis

[fk]