Marienkrankenhaus Vorau: effizientere Patientenbetreuung durch modernste Telemedizin

2014 09 29 glass vorauMit iPad und Google-Datenbrille zur Visite - was für viele noch nach Zukunftsmusik klingt, gehört für das Ordenskrankenhaus Vorau fast schon zum medizinischen Alltag. Der Vorteil für die Patientinnen und Patienten liegt in einem effizienteren Betreuungs- und Versorgungssystem.

Dass "Glass", die vor ca. einem Jahr vom Web-Giganten Google herausgebrachte Datenbrille, auch sinnvoll eingesetzt werden kann, beweist derzeit die chirurgische Abteilung des Marienkrankenhauses in Vorau. Wie die "Kleine Zeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, wird die Brille im Ordensspital im Sinne eines effizienteren Betreuungs- und Versorgungssystem eingesetzt.

Datenaustausch per "Glass"

Das System funktioniert eigentlich einfach: Der Patient kommt ins Spital und die behandelnden Ärzte schicken über "Glass" live Bilder/Videos an einen externen Experten im Kooperationskrankenhaus der Elisabethinen. Im Gegenzug können sie sich auch aktiv Daten holen - das iPad unterstützt diesen Vorgang.

Auch die Visite vereinfacht sich, indem man sich per "Glass" und iPad mit ex- oder internen KollegInnen abspricht. TU-Professor Siegfried Vössner, technischer Leiter des Projekts, meint dazu: "Gleiches mit weniger Ressourcen und dabei billiger zu machen, geht nicht mehr - schon gar nicht, es besser zu machen als bisher."
Die ersten Operationen mit der Google-Brille - während der Behandlung werden Vitaldaten ins Sichtfeld eingespielt, der Arzt kann live mit Kollegen kommunizieren - befinden sich in einer renommierten medizinischen US-Fachzeitschrift in Publikation.

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Quelle Foto: Kleine Zeitung/Hassler

[rs]