Punkte mit nachhaltiger Wirkung

2015 05 12 kloesterreich 120Am 12. Mai 2015 stellte Klösterreich ihre neuen (Kunst-)Angebote aus dem Programm „kunst.werk.statt Kloster“ vor. Der Tourismus- und Kulturverein, der aus 22 Klöster aus Österreich, Bayern, Tschechischen Republik und Ungarn besteht, lädt ein, klösterliche Kunst aus den verschiedensten Jahrhunderten kennenzulernen, aber auch selbst zur Künstlerin oder zum Künstler zu werden.

kunst.werk.statt Kloster – „das Wort hat viele Punkte“, sagte P. Michael Hüttl vom Benediktinerstift Altenburg, „und diese laden Sie ein, selbst zu entscheiden, wie Sie dieses Wort lesen.“ Es sei die Entscheidung jeder einzelnen Besucherin und jedes einzelnen Besuchers, ob man sich mehr auf die Kunstwerke statt aufs Kloster konzentriere und diese kennenlerne. Oder ob man sich in den verschiedenen klösterlichen Kunstwerkstätten selbst als Künstlerin oder Künstler betätige. „Aber wir bieten auch die Möglichkeit, sich auf den Lebensort Kloster voll und ganz einzulassen. Es sind Lebensorte, die Spuren hinterlassen, und eines ist immer gewiss: die nachhaltige Wirkung auf die Besucher“, bringt es P. Michael auf den (letztendlichen) Punkt.

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P. Michael Hüttl und Abtpräses Christian Haidinger stellen die neuen (Kunst-)Angebote aus dem Klösterreich-Programm „kunst.werk.statt Kloster“ vor. (c) Ordensgemeinschaften Österreich.

Geistliche Kunst als Mittel.punkt

„Klöster sind Werkstätten. Wo gearbeitet wird, entsteht etwas!" sagt Abtpräses Christian Haidinger, Präsident des Vereines Klösterreich und Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, und zitiert dazu aus den Regeln des heiligen Benedikt: „Die Werkzeuge der geistlichen Kunst sollen hier gebraucht werden.“ Deshalb waren und sind Klöster auch Orte der Lebensbewältigung aus dem christlichen Geist. Bei Klösterreich steht diese geistliche Kunst im Mittelpunkt. Abtpräses Haidinger: „Und über allem steht: An der Barmherzigkeit Gottes darf man nie zweifeln.“

kultur.treff.punkte

Das Stift Admont in der Steiermark bietet eine Museumswerkstatt an: In verschiedenen Workshops hat man die Möglichkeit, mehr über das klösterliche Leben im Stift Admont zu erfahren.

Im „Trogerstift“Altenburg im Waldviertel können sich Gäste von 1. Mai bis 26. Oktober bei einer Ausstellung „Much – Barock war gestern“ auf eine spannende Spurensuche in die barocken Bilderwelten von Paul Troger begeben!

Im Stift Geras, Waldviertel, kann in einem Seminar die „Kunstform des Holzschnitts“ erlernt werden.

Im Stift Göttweig in der Wachau werden in einer Sonderausstellung vom 21. März bis 1. November „Ikonografische Rätsel“ und bei Sonderführungen die „Dachbaustelle über die Kaiserstiege“ gezeigt.

Das barocke Baujuwel Stift Herzogenburg bei St. Pölten präsentiert sich im fertig restaurierten Zustand mit der Ausstellung „Zeitzeuge der Ewigkeit“.

Das Stift Klosterneuburg bei Wien lädt zur Ausstellung „Kloster, Kaiser und Gelehrte – Meisterwerke der Buchmalerei des Spätmittelalters“ ab dem 15. September ein, ab 1. Mai präsentiert die Galerie der Moderne zeitgenössische Interpretationen sakraler Themen.

Das Stift Melk in der Wachau ist ein Musterbeispiel des Hochbarock und lädt 2015 zur Sonderausstellung und zu Vorträgen zum Thema „Die Universität Wien und die Benediktiner in Melk – eine Beziehung von 1365 bis 2015“ ein.

Das Barockjuwel Stift St. Florian bei Linz beeindruckt als barockes Gesamtkunstwerk mit einzigartiger Architektur, dem Marmorsaal, der Bibliothek, den Kaiserzimmern und der Stiftsbasilika mit der Brucknerorgel.

Das Stift St. Lambrecht in der Steiermark bietet Kunstkurse und Seminare in der „Schule des Daseins“ an: Neue Kunst im alten Haus!

Im Stift Seitenstetten im Mostviertel wird in einer Sonderausstellung „Wallfahren & Pilgern – Wege zum Leben!“ über die Geschichten des Sonntagberges, der Pilger und Wallfahrer erzählt und die Stiftsgalerie präsentiert 1.000 Kunstwerke auf 3.000 m2.

Im Stift Raigern (Rajhrad) bei Brünn in der Tschechischen Republik werden von Mai bis Oktober aus Anlass des 600. Todestages von Johannes Hus in einer Ausstellung verschiedene Handschriften aus der Zeit des Johannes Hus gezeigt.

Ein Blick hinter Klostermauern von Stift Rein bei Graz bietet seinen Besuchern einen Blick in seine reiche Vergangenheit und aktive Gegenwart, Stiftsbibliothek und barocke Architektur gehören zu den vielen Highlights.

Im Stift Stams – neu bei Klösterreich – beherbergt die Stiftskirche „Mariä Himmelfahrt“ einzigartige barocke Kunstschätze wie den Lebensbaum-Altar, das Rosengitter, die Kanzel, den Mönchschor und die historische Chororgel.

Im Stift Zwettl im Waldviertel ist nach jahrelanger Restaurierung ist die hochgotische Stiftskirche mit ihrer reichen Barockausstattung wieder zu erleben.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage von Klösterreich

[rs]