Junge Ordensfrauen in Peru an den Schmerzpunkten der Gesellschaft

Lima120Das Auto, mit dem die "Dienerinnen des Planes Gottes" in Lima in Peru behinderte Kinder heimfahren, kommt von der Miva. Die durchschnittlich 26-jährigen Schwestern kümmern sich um schwerbehinderte und alte Menschen in den dortigen Slums.

 

"Maria hat keine Hände, nur einen Fuss. Die Schule 'Die Freude im Herrn' der Dienerinnen Gottes ist ihre Rettung. Dort werden die Talente dieser schwer behinderten Kinder und Jugendliche entfaltet. Maria kann schon zeichnen." Das erzählt die Mutter im ORF-Beitrag der Sendung Orientierung vom 19. Juli 2015. 1989 wurde die Schwesterngemeinschaft in Peru gegründet. Heute erstreckt sie sich über mehrere Kontinente. "Die Schwestern leisten Pionierarbeit, weil die Gesellschaft noch kein Bewusstsein gegenüber behinderten und alten Menschen entwickelt hat." Die Schwestern besuchen Familien und alte Menschen ganz oben in den Slums, helfen das Dach reparieren. "Unsere Hilfe mag klein sein, aber es ist ein erster Schritt, die erste Sprosse einer Leiter", sind sich die Schwestern ihrer "Begrenzung" bewusst, in der aber unglaublich viel Hoffnung und Zuversicht mitschwingt: Das Engagement ist groß, die Herausforderung riesig. 

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Unterstützt werden die Schwestern von Östereich aus über die Miva. Das für alle Transporte so wichtige Auto wird aus der Christophorus-Sammlung in Östereich finaniert.

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ORF Beitrag in der Sendung Orientierung

[fk]