Junge Ordensleute vernetzen sich durch ganz Österreich

Junge Dynamik, Vielfalt und Internationalität standen in Innsbruck und Wien im Zentrum. Vordergründiges Ziel war sich gegenseitig und die Gemeinschaften untereinander besser kennenzulernen. In Innsbruck ging es zusätzlich darum, auszuloten wo und wie die jungen Ordensleute in der Gesellschaft am besten präsent sein können. In Wien filmte man die ganze Ordensrallye vom Fahrrad aus mit, das lustige Video ist hier zu sehen.

 

 

(c) magdalena schauer

Entdeckungs(rad)tour durch die Wiener Ordenslandschaft

Zum zweiten Mal diesen Frühling fand in Wien eine Radtour der besonderen Art für neugierige und bewegungslustige junge Menschen statt: Unter der Leitung von Sr. Joanna Jimin Lee besuchte die Gruppe von rund 15 Teilnehmerinnen drei Gemeinschaften an einem Sonntagnachmittag. Dabei ging es darum, einmal "einen Blick hinter die urbanen Klostermauern zu werfen" und die Schwestern und Brüder der Gemeinschaften im persönlichen Gespräch kennenzulernen, am gestrigen Programm standen die Kleinen Schwestern Jesu, die Töchter der göttlichen Liebe und die Salesianer Don Boscos. Es wurde viel gelacht und geplaudert, neue Freundschaften geschlossen und viele Fragen beantwortet. Besonders Sr. Luiza von der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe machte deutlich wie aktiv junge Ordensleute sind:  Sie fuhr im Ordenskleid am Rad und hatte ein Lächeln für alle die dieser besonderen Truppe die quer durch Wien fuhr nachschauten.

 

Austausch junger Ordensleute in der Diözese Innsbruck

Am Samstag, 28. April trafen sich die jungen Ordensleute der Diözese Innsbruck zu einem Austausch. Treffen dieser Art finden in der Diözese Innsbruck seit März 2017 zweimal im Jahr statt und werden von uns Steyler Missionsschwestern koordiniert. "Diese Treffen sind eine Hilfe uns untereinander besser kennenzulernen. Wir haben uns dabei auch zum Ziel gesetzt auszuloten wo und wie wir als junge Ordensleute in der Gesellschaft präsent sein können." sagt Sr. Christina von den Steyler Missionarinnen. Diesmal waren die Barmherzigen Schwestern in Nassereith mit ihrer Oberin Sr. Flora die Gastgeberinnen dieses Treffens.

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(c) Steyler Freiwilligendienst MaZ

Bunt, froh, und begeistert haben sich an diesem Tag knapp 20 junge Ordensleute in Nassereith versammelt. Nur sechs kamen aus Europa, die anderen aus Asien, Afrika und Lateinamerika. Vier Männerorden und ebenso viele Frauengemeinschaften waren vertreten. Thematisch hat die Gruppe das Motto des diesjährigen Weltgebetstages für geistliche Berufungen vom 22. April „Wofür lebst du?“ aufgenommen, indem man sich über die Erfahrungen mit „Berufung“ ausgetauscht und einen Berufungsweg gestaltet hat.

"Unser Sein als bunte und vielfältige Gemeinschaft aus mehreren Ländern hat sich auch in den Erfahrungen widergespiegelt, die die einzelnen auf ihrem unterschiedlich langen Weg als OrdenschristInnen gemacht haben."

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(c) Steyler Freiwilligendienst MaZ

Pfarrer Josef Arnold hatte die jungen Ordensleute eingeladen, den anschließenden Abendgottesdienst mit der Pfarrgemeinde zu gestalten. Der Servit P. Baptist aus Indien feierte den Gottesdienst. Anstelle der Predigt berichteten die Tertiarschwester Honorine aus Kamerun und der Redemptoristenbruder Robert aus Bayern sehr persönlich von ihrem Leben in den Fußspuren Jesu.  Mit Tanz und mitreißender Musik wurde internationales Flair im Gottesdienst ganz konkret spürbar und erlebbar. Und die Nassereither ließen sich begeistern!

[mschauer]