Papst bittet um Unterstützung und Solidarität für kontemplative Ordensleute

Ordensleute, die sich in Klöstern und Einsiedeleien ganz dem Gebetsleben widmen, bräuchten "die Nähe, die Unterstützung - auch materielle - der gesamten Kirche", sagte Papst Franziskus am 21. November 2018. Papst Franziskus appellierte anlässlich des Gedenktages "Pro Orantibus" (Für die Betenden) zur Hilfe und Solidarität für jene Ordensleute, die in ihrer lebendigen Gebetsgemeinschaft ganz wach sind für Gott und die Menschen.

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Ein Leben des Gebetes, der Anbetung Gottes und der Fürbitte für die Menschen verwirklichen die Salesianerinnen in ihrem Kloster am Rennweg. Foto: Katharina Schiffl.

Den Gedenktag "Pro Orantibus" hatte Papst Pius XII. eingeführt. Seit der Liturgiereform 1970 entfiel der Gedenktag offiziell. In Italien und einigen anderen Ländern wird er dennoch weiterbegangen. Verknüpft ist er mit dem Datum des liturgischen Festes "Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem", das am 21. November begangen wird. Es erinnert an Maria, die als Mutter Jesu ihr ganzes Leben Gott hingegeben habe. In der Tradition der östlichen Christenheit ist das Fest unter dem Namen "Darstellung Mariens im Tempel" bekannt.

[hwinkler]