Ehrenamt als Lebenseinstellung im Auslandsdienst erlernen

Siebzehn junge Erwachsene starten in ihren freiwilligen Auslandsdienst mit VOLONTARIAT bewegt. Dieses Auslandsvolontariat ist ganz oft Ausgangspunkt für ein lebenslanges ehrenamtliches Engagement.

 voluntariat1 700

Sie gehen in die Fremde, um dort Erfahrungen für das Leben zu machen. #ErfahrungBildet (©Benedikt Hageneder)

Die Freiwilligen werden in Kinder- und Jugendsozialprojekten der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig sein. Sie widmen zehn bis zwölf Monate ihres Lebens dem Engagement für das Wohl von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Möglich macht das der Verein VOLONTARIAT bewegt. Unterstützt wird der Verein von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium. 

Klare Ziele lassen anpacken 

Alleine im Jahr 2018 wurden im Rahmen des Freiwilligenprogrammes rund 61.000 ehrenamtliche Einsatzstunden in den Partnerprojekten vor Ort geleistet. Die Aufgabe der Entsendeorganisation VOLONTARIAT bewegt ist es, die jungen Volontäre auf den Einsatz sorgfältig vorzubereiten und ihnen ein realistisches Bild von ihren Einflussmöglichkeiten mitzugeben. „Für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts braucht es hoch motivierte junge Menschen, die anpacken, sich eine eigene Meinung bilden und einen langen Atem haben. Ein Auslandsvolontariat kann diesbezüglich sehr lehrreich sein, wenn es mit klaren Zielen verbunden wird, die wir gemeinsam mit den Volontären entwickeln“, so Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt. Dabei stehen die jungen Erwachsenen in der Tradition des heiligen Johannes Bosco (1815-1888). Der Patron der Jugend gilt als „Streetworker Gottes“. Der Gründer der Salesianer bezog von Anfang Jugendliche in seine Sozialarbeit für Straßenkinder in der damals aufstrebenden Industriemetropole Turin ein. Don Bosco traute ihnen viel zu und übertrug ihnen Verantwortung.

Voluntariat bewegt

[fkaineder]