Kärntner Ordenschristen pilgern am Weltgebetstag nach Slowenien

60 Ordensfrauen und –männer machten am Weltgebetstag für geistliche Berufe eine Wallfahrt zum slowenischen Marienheiligtum Brezje. Mit Gebet im Autobus stimmte man sich ein und setzte dieses in der Basilika „Marija Pomagaj“ (Maria Hilf) fort. "Mit slowenischen, lateinischen und deutschen Gesängen gestalteten wir die Eucharistie, der unsere Brüder vorstanden. Wir freuten uns über die bunte Gemeinschaft, die auch in den mitgebrachten Speisen zum Ausdruck kam. Es tat uns gut, wieder einmal in dieser Gemeinschaft beisammen zu sein." erzählt Sr. Pallotti Findenig, Vorsitzende der Regionalkonferenz der Kärnter Frauenorden.

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Eine große Gruppe machte sich gemeinsam auf zur Wallfahrt am Weltgebetstag (c) Sr. Pallotti Findenig

 

Eine junge Schwester schrieb als Feedback zum Ausflug: „Danke für den schönen Nachmittag …und die Mutter Gottes hat ein Trostpflaster aufs Herz gelegt!“

"Sei bereit!": Unter diesem Motto wollte die katholische Kirche in ganz Österreich und weltweit rund um den 12. Mai kirchliche Berufe bekannter machen und rief dazu auf, in speziellen Gottesdiensten, Wallfahrten, Aktionstagen und Gebetsstunden für geistliche Berufungen zu beten. 

Der Ruf Gottes könne Menschen zu "Trägern der Verheißung" machen, hatte bereits Papst Franziskus in seiner Botschaft für den Weltgebetstag festgestellt, dabei aber auch den "Mut zur Entscheidung" und auch zum "Wagnis mit ihm und für ihn" hervorgehoben, der einem Menschen dabei abverlangt werde. Berufungsgeschichten beinhalteten stets die "Überraschung einer Begegnung" und die Ahnung einer verheißenen Freude, die zu einem "erfüllten Leben" führe, so der Papst. Zum Weltgebetstag forderte Franziskus zum gemeinsamen Gebet auf, "dass Er uns seinen Plan der Liebe für unser Leben entdecken lässt und uns den Mut gibt, den Weg zu wagen, den er uns von jeher zugedacht hat".

 

[mschauer]