Der Geist Gottes ermutigt uns, den Schrei der Schöpfung zu hören

„Ich hoffe auf den Heiligen Geist, der uns die Kraft gibt, selber die Augen aufzumachen, hinzuschauen, was wir durch unsere Lebensweise schon kaputt gemacht haben, Stopp zu sagen, zu erkennen, wie sehr die Schöpfung schreit und um Hilfe bittet und uns der Erde zu erbarmen.“ In der Sendung „Was ich glaube“ am Pfingstsonntag, 9. Juni, sprach Sr.  Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, über die Gabe und Kraft Gottes, den Heiligen Geist. #wach

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Foto: © Magdalena Schauer

Vieles sei unwiederbringlich zerstört, viele Tierarten ausgestorben, viele Landschaften verwüstet, nur weil viele Menschen „auf Teufel komm raus die Erde ausgebeutet haben, nur darauf geachtet haben, was nützt, damit der Reichtum vermehrt wird“. Wir  müssten stoppen, unsere Konsumgewohnheiten ändern und „mit dem Geist Gottes unseren Verstand einsetzen und neue Handlungsweisen ableiten“. „Der Geist Gottes ist nicht im nächsten Laden anzuholen“, sondern sei uns als Gabe des Auferstandenen gegeben. Es sei unsere freie Entscheidung, diese Gabe anzunehmen und aus der Kraft und im Namen des Heiligen Geistes zu erbitten, dass das Antlitz der Werde erneuert wird. „Wir haben ja alle das Bedürfnis, dass die Erde ein neues Gesicht bekommt. Denn wir sind gerade dabei, im Verletzen oder im Verleugnen des Geistes dieses Antlitz zuschanden zu machen.“  

Hier die Sendung zum Nachhören

[hwinkler]