Kamillianer trauern um ihren Generaloberen

Am 24. Juli 2019 starb nach schwerer Krankheit Pater Leocir Pessini, der Generalobere der Kamillianer, in der kamillianischen Gemeinschaft des "Recanto San Camillo" von Granja Viana - São Paulo (Brasilien). "Wir danken dem Herrn, Gott des Lebens, für die Gabe seines Lebens und seiner kamillianischen Berufung", schreiben die Kamillianer in der Todesnachricht.

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P. Pessini, bereits von seiner schweren Krankheit gezeichnet, links neben Papst Franziskus, der den Generaldelegaten der österreichischen Ordensprovinz, P. Alfréd György, begrüßt. Das Treffen fand im Rahmen einer Audienz für die Mitglieder der Familie des kamillianischen Charismas am 18. März 2019 statt. Foto: Kamillianer

P. Leocir Pessini wurde am 19. Juni 2014 beim außerordentlichen Generalkapitel der Kamillianer in Ariccia nahe Rom mit großer Mehrheit zum neuen Generaloberen des Kamillianerordens gewählt. Der 1955 im brasilianischen Santa Caterina geborene Pessini legte 1978 seine ewigen Ordensgelübde ab und wurde 1980 zum Priester geweiht. Er studierte Philosophie in Sao Paolo und Theologie an der päpstlichen Hochschule der Salesianer in Rom. Seine Spezialgebiete waren die Krankenhausseelsorge, Bioethik und Moraltheologie. Pessini war zudem Herausgeber von zwei wissenschaftlichen Zeitschriften und stand dem Verbund von 56 Kamillianer-Krankenhäusern in Brasilien vor. Vor seiner Wahl zum Generaloberen war er Leiter der brasilianischen  Ordensprovinz.

[hwinkler]