Jesuiten und Akademikerhilfe vertiefen ihre Zusammenarbeit

Die Jesuiten  in Österreich sind im Bildungsbereich neben dem klassischen Schulbetrieb seit einigen Jahren auch im Studentenheimwesen tätig. Mit dem größten katholischen Studentenheimträger Österreichs, der Akademikerhilfe, werden gemeinsam in Wien und Innsbruck große Studentenheime geführt. Diese erfolgreiche Kooperation wird nun auch auf Linz ausgedehnt. Beim Alten Dom, der Ignatiuskirche, im Zentrum der Stadt befindet sich am Domplatz die Niederlassung der Jesuiten in Linz. In diesem Haus wird die Nutzung um ein Studentenheim erweitert.

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(v.l.n.r.) Bernhard Tschrepitsch, Generalsekretär Akademikerhilfe, P. Bernhard Brügler, Provinzial der Jesuiten und Christian Sonnweber, Obmann Akademikerhilfe mit unterzeichnetem Betreibervertrag. Foto: Akademikerhilfe

Die Jesuiten bleiben Eigentümer der Liegenschaft und übertragen, wie in Wien und Innsbruck, der Akademikerhilfe die Führung des Studentenheimes. Während in Innsbruck im Canisianum über 160 Studenten untergebracht sind und in Wien im Canisiushaus an die 100 wohnen, beginnt man in Linz mit einer Handvoll junger Menschen. 

Ort zum Leben und Lernen

„Jungen Menschen im Rahmen der Ausbildung einen Raum zum Leben und zum Lernen zu geben, das möchten wir als Jesuiten unterstützen.“ sagt Provinzial Bernhard Bürgler bei der Unterzeichnung des Betreibervertrages. „Für die Akademikerhilfe ist es eine Ehre und Freude nach den beiden Heimen in Innsbruck und Wien nun auch in Linz tätig sein zu dürfen.“, freut sich Christian Sonnweber, Obmann der Akademikerhilfe.  

Akademikerhilfe

Die Akademikerhilfe ist ein Verein, welcher 1921 von Prälat Rudolf in Wien gegründet wurde. Der Erzbischof von Wien ist kraft seines Amtes Protektor des Vereins und die Bischofskonferenz entsendet ein Mitglied in den Vorstand. Aktuell betreibt die Akademikerhilfe 36 Studentenheime in ganz Österreich und bietet über 4.400 Studentenheimplätze an. Davon werden als Betreibermodell für kirchliche und klösterliche Einrichtungen 16 Heime mit rd. 1.000 Plätzen betrieben.

 [mgsellmann]