Zu Allerheiligen keine gemeinschaftlichen Friedhofsfeiern

In einer Aussendung der Österreichischen Bischofskonferenz vom 22. Oktober 2020 bitten die Bischöfe die Pfarrgemeinden, aufgrund der steigenden Covid-19-Infektionen zu Allerheiligen und Allerseelen keine gemeinsamen Friedhofsfeiern abzuhalten. Dennoch sollen die Gläubigen die Gräber zu besuchen und für die Verstorbenen beten, doch nur im privaten kleinen Rahmen.

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Auch in Zeiten von steigenden Corona-Infektionen soll der Toten gedacht werden - vorsichtshalber ohne große Feierlichkeiten, sondern nur im kleinen, privaten Kreis. (c) pixabay

Die Bischofskonferenz kommt damit einem Ersuchen der Bundesregierung nach. "Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in der aktuellen Entwicklung der Pandemie ist das Totengedenken heuer jedoch nicht in gewohnter Weise möglich", heißt es in dem Schreiben der BIKO. "Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Gräber werden aber gesegnet werden, wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier."

Die Bischöfe ermutigen aber ausdrücklich dazu, anlässlich von Allerheiligen und Allerseelen die Gräber zu besuchen und für die Verstorbenen zu beten. "Von größeren Familienzusammenkünften möge aber heuer in diesem Zusammenhang Abstand genommen werden", heißt es dazu wörtlich im Schreiben.

Hilfen für das persönliche Gebet für die Verstorbenen (zu Hause und an den Gräbern) finden sich u.a. im Gotteslob, den diözesanen Websites sowie unter www.netzwerk-gottesdienst.at.

Der genaue Wortlaut der Österreichischen Bischofskonferenz als PDF zum Download 

[robert sonnleitner]