Quo vadis? verteilt Lichter der Verbundenheit

In Zeiten des Rückzugs ansprechbar bleiben, das will das Team des Zentrums für Begegnung und Berufung der Ordensgemeinschaften Österreichs. Das sogenannte Quo vadis? ist am Wiener Stephansplatz. Dort sollen in der kommenden Woche Lichter der Verbundenheit verteilt werden.

20201130 Lichter der Verbundenheit

Von 02. bis 04. Dezember werden in der Wiener Innenstadt "Lichter der Verbundenheit" verteilt. (c) Quo vadis?

„Wir möchten in Beziehung bleiben, obwohl das Quo vadis? aktuell geschlossen ist“, sagt Lisa Huber, die Leiterin des Zentrums. „Viele Besucher und Besucherinnen erreichen wir online oder über unser Telefon. Doch das ist nicht für alle möglich.“ Die Erfahrung der Mitarbeitenden ist, dass es viele Menschen gibt, die nicht online in Begegnungsräume kommen können. Daher soll die Aktion „Lichter der Verbundenheit“ gestartet werden.

Von Mittwoch, 2. bis Freitag, 4. Dezember werden täglich von 13 bis 14 Uhr rund um den Stephansdom und im Zwettlerhof Lichter verteilt. „Die Lichter sind Zeichen dafür, dass niemand allein sein soll“, sagt Huber. Verteilt werden je zwei Kerzen: „Wir laden ein, eine Kerze weiterzuschenken. Auf diese Weise kann jeder seine Verbundenheit ausdrücken.“

Das Team des Begegnungszentrum lädt also Interessierte ein, ihren Spaziergang durch den ersten Bezirk zu planen. Die Übergabe der Kerzen wird kontaktlos erfolgen. „Aber vielleicht kann sich ein kurzes Gespräch ergeben. Wir möchten damit bewusst einsamen Menschen begegnen“, sagt Lisa Huber. Mehr Informationen finden Interessierte auf der Website des Quo vadis?.

 

 [elisabeth mayr]