Hedwigsglocke und Glocke Hildegard Burjan in Görlitz geweiht

Glocke 120Am Sonntag, 27. Oktober 2013 wurden von Bischof Wolfgang Ipolt die beiden neuen Glocken der St. Jakobus Kathedrale in Görlitz geweiht: die Hedwigsglocke und die Glocke Hildegard Burjan. CS-Leiterin Sr. Susanne Krendelsberger schlug den Klöppel. Zwei CS-Schwestern wirken heute in Görlitz.

Am 13. September 2013 wurde in Lauchhammer bei Dresden die neue Hildegard Burjan Glocke für die Kathedrale in Görlitz gegossen. Kurz darauf folgte das Gießen der größeren St. Hedwigs Glocke. Am Sonntag, 27. Oktober 2013 wurden die beiden Glocken im Rahmen eines Pontifikalamts mit Bischof Wolfgang Ipolt um 10 Uhr in der Kathedrale St. Jakobus geweiht. Die zwei neuen Glocken - "Heilige Hedwig" und "Selige Hildegard Burjan" - erweitern das Geläut der Kathedrale von vier auf sechs Glocken. Im Zuge der Sanierung der Glockenanlage wird der über 50 Jahre alte Stahlglockenstuhl durch einen Eichenglockenstuhl ersetzt.

Glocke 450

Gründerin bekommt Glocke

Die Hildegard Burjan gewidmete Glocke trägt die Aufschrift "Ganz für Gott und ganz für die Menschen" - ein der seligen Hildegard Burjan zugeschriebenes Lebensmotto - und ein Porträt der Gründerin der Caritas Socialis, die 1883 in Görlitz geboren ist und 2012 im Wiener Stephansdom selig gesprochen wurde. Nach der Glockenweihe schlug Dompropst Hubertus Zomack die größere der beiden Glocken, die Hedwigs Glocke an. Als sie verklungen war, reichte er den Klöppel an Sr. Susanne Krendelsberger weiter. Sie ließ die Hildegard Burjan Glocke erklingen.

Glocke 450 Anschlag

Zwei Schwestern in Görlitz

In Görlitz leben zwei CS Schwestern in der Wohnung, in der Hildegard Burjan geboren wurde. Sr. Martina Theiner CS ist Seelsorgerin im Klinikum Görlitz, Sr. Ulrike Gorfer macht Besuchsdienste. Die Caritas Socialis (CS) wurde 1919 von Hildegard Burjan als geistliche Gemeinschaft von Frauen in der katholischen Kirche gegründet. Außer den Schwestern identifizieren sich Mitglieder des Säkularkreises, haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Freunde mit der CS. In drei CS Pflege- und Sozialzentren in Wien wird professionelle Pflege und Betreuung für alte und chronisch kranke Menschen angeboten – stationär, in Tageszentren, im CS Hospiz Rennweg, in Wohngemeinschaften und zu Hause. Die CS führt Kindergärten und Horte, ein Wohnheim für Mutter und Kind und eine Beratungsstelle. Die CS engagiert sich im Verein SOLWODI Österreich – einer Initiative von sechs Ordensgemeinschaften gegen Menschenhandel. CS-Schwestern sind in Österreich, Brasilien, Deutschland und Südtirol vertreten.

Fotocredit: Raphael Schmidt, Görlitz

CS Schwestern

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