P. Paul Schindele als Generaloberer der Servi Jesu et Mariae wiedergewählt

Am 15. Oktober 2020 wurde P. Paul Schindele SJM als Generaloberer des Ordens der Diener Jesu und Mariens bestätigt. Das Generalkapitel, das in Schloss Auhof in Blindenmarkt (Niederösterreich) stattgefunden hatte, wählte ihn mit großer Mehrheit für eine weitere sechsjährige Amtszeit.

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P. Paul Schindele wurde für eine weitere sechsjährige Amtszeit als Generaloberer bestätigt. (c) SJM

Paul Schindele wurde 1968 in Karlsruhe geboren. Der Ordensmann zählt zu den Gründungsmitgliedern der Kongregation und hatte bereits vor seiner ersten Amtszeit als Generaloberer über zehn Jahre lang als Generalsekretär eng mit der damaligen Ordensleitung zusammengearbeitet, zuerst mit P. Hönisch, dann mit dessen Nachfolger P. Bentlage, dem er selber 2014 in diesem Amt folgte.. In die erste Amtszeit des 52-jährigen Generaloberen fiel u.a. die kanonische Errichtung einer belgischen Niederlassung in Maleizen/Overijse und die Neugründung von Haus Assen in Deutschland als Geistliches Zentrum "Seliger Kardinal von Galen".

Die Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae wurde 1988 gegründet und 1994 vom Heiligen Stuhl als Kongregation päpstlichen Rechts anerkannt. Sie besteht aus Priestern, Brüdern und Seminaristen und ist derzeit in Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien und Kasachstan tätig.

[robert sonnleitner]