Kultur & Dokumentation

Umfassende SDS-Bibliografie erschienen

„Rede – schreibe – wo immer du kannst. Sei eine Posaune.“
Diese auffordernden Worte aus dem Geistlichen Tagebuch von Pater Franziskus Jordan aus dem Jahr 1899 hat sich P. Peter van Meijl SDS als Lebensregel wahrlich
zum Vorbild genommen.[1] Auf 648 Seiten ist nun seine umfassende SDS-Bibliographie „VERBIS ET SCRIPTIS“ erschienen.

2022 p peter k mayer klKarin Mayer und P. Peter van Meijl SDS mit der neuerschienen Publikation (c) Österreichische Ordenskonferenz

Bereits die Vorwörter in sieben Sprachen zeigen von dem unermüdlichen Engagement P. Peter van Meijls die internationale Gemeinschaft der Salvatorianer zu vernetzen, die heute auf verschiedenen Kontinenten wirkt. Seine zahlreichen Vorträge und Veröffentlichungen, als auch Inhalte von Exerzitien und Kurse, sind nun in einer Publikation gesammelt wiedergegeben. Es bildet ein kompaktes Werk der salvatorianischen Geschichte und dem Leben des Ordensgründers Pater Franziskus Maria vom Kreuz Jordan.

Diese vorbildliche Publikation soll zahlreichen Ordensfrauen und Ordensmännern zur Ermutigung und als Anregung dienen, die eigene Ordensgeschichte und deren Wirken für die Nachwelt zu dokumentieren. Die Wurzeln und die Geschichte eines Ordens sowie das Wissen über das Leben der Schwestern und Brüder sind eine notwendige Grundlage, um die Ordensvisionen in unserer Zeit verstehen und im Sinne der Gründerfigur spirituell wirken zu können.

p peter van meijlPater Dr. Peter van Meijl SDS, Ordenshistoriker (c) Österreichische Ordenskonferenz

Curriculum vitae

P. Peter van Meijl wurde im Jahre 1946 an der niederländisch-belgischen Grenze geboren. Nach dem Abitur entschloss sich der internationalen Ordensgemeinschaft der Salvatorianer beizutreten, deren Arbeiten und dessen Gründer er in dieser Schulzeit kennen und schätzen gelernt hatte. Das Noviziat (1965-1966) fand in Süddeutschland, in Passau statt: Ein Jahr mit etwa 30 anderen jungen Novizen aus mehreren Ländern erweiterte seinen Blick auf das internationale Ordensleben. In dieser Zeit, 1965, ging gerade das umwälzende Zweite Vatikanische Konzil zu Ende.

Das philosophische Studium, das Pater Peter zwischen 1966-1968 in Löwen (Belgien) absolvierte, brachte ihn zunächst in Kontakt mit den anderen Ordensgemeinschaften, die sich gerade zum gemeinsamen Studium (Centrum für kirchliche Studien, CKS) zusammengeschlossen hatten. Der nächste Lebensabschnitt führte Pater Peter in die Schweiz, wo er im Kanton Fribourg in der Schweizer Provinz der Salvatorianer – in dem kleinen Dorf Montet, zwischen Estavayer und Yverdon –, in der Jugenderziehung mithalf (1968-1969).

Danach studierte er von 1969 bis 1974 an der katholischen Universität Löwen (KUL) Theologie. Die Umwälzung in Gesellschaft (1968 Studentenunruhen) und Kirche (1971 das niederländische Pastorale Konzil, das als erste Kirchenprovinz zusammenkam, um die Dekrete und Beschlüsse des Konzils auf Landesebene zu verwirklichen) machten Professoren und Studenten offen für die Gegenwart sowie für das Weitergeben der Tradition. Pater Peter schloss sein Theologiestudium mit einer Diplomarbeit in Bibelwissenschaft (Die Reden des Apostel Petrus in der Apostelgeschichte) ab.  Zwei Jahre später wurde er in seiner Heimatdiözese in den Niederlanden vom Bischof Jan Bluyssen zum Priester geweiht.

Im Jahre 1986 kam aus dem Generalat der Salvatorianer in Rom die Bitte, die vakant gewordene Stelle des Generalpostulators zu übernehmen, eine Arbeit, die direkt mit der Dissertation zu tun hatte. Nach Vorträgen, Veröffentlichungen und anderen Übersetzungs- und Redaktionsarbeiten zum Thema „Pater Jordan“ in mehreren Ländern in dieser Periode (Veröffentlichung 1981-1990) wurde die Dissertation am 14.12.1990 vorgelegt: eine Arbeit in drei Bänden mit 1033 Seiten; sie wurde vollständig in der Serie Documenta et Studia Salvatoriana, Band XX.I und XX.II veröffentlicht.

Ab 2002 hat Pater Peter van Meijl die Leitung der Pfarre St. Michael in der Innenstadt in Wien übernommen. Nach seinem 70. Geburtstag im Oktober 2016 trat Pater Peter van Meijl in den Ruhestand, und die Leitung der Pfarre ging an seinen Nachfolger Pater Erhard Rauch über. Seitdem hält Pater Peter Vorträge im In- und Ausland über Pater Jordan und salvatorianische Spiritualität, die er regelmäßig in Büchern und anderen Schriften veröffentlicht.

verbis et scriptis

Herausgeber:
Provinzialat der Salvatorianer in Österreich

Informationen & Bestellung:

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648 Seiten mit Abbildungen
21 x 26 cm
The Best Kunstverlag
ISBN 9783902809995

Preis Euro 20,-

[1] Auszug aus dem Beitrag „Ein Engagement für die Ordensgeschichte und Spiritualität des Ordenslebens“ von Karin Mayer, 155-158.

 

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