Geschichte

Deutscher Orden (OT)

ENTSTEHUNG UND STRUKTUR

Der Deutsche Orden, 1190 als regulare Hospitalbruderschaft für kranke Pilger und verwundete Kreuzfahrer gegründet und schon 1191 in den päpstlichen Schutz aufgenommen, wurde bald in einen geistlichen Ritterorden erhoben. Über Jahrhunderte hinweg behielt dieser Ritterorden der Römischen Kirche seine Struktur bei und wurde erst 1929 durch Papst Pius Xl. in einen rein klerikalen Orden unter Ausschluß jeglichen Ritterelementes zeitgerecht und nach den Bestimmungen des damaligen kirchlichen Gesetzbuches umgewandelt. Der heutige Orden zeigt eine singuläre, durch das Zweite Vatikanum weltweit geförderte enge Vereinigung von Professen, Oblaten und Familiaren (Kleriker und Laien).

AUFGABE

Ohne kanonisierten Stifter in den Anfängen hatte der Deutsche Orden schon seit der Mitte des 13. Jahrhunderts eigene Statuten, die den veränderten Zeitläufen und Bedürfnissen mehrmals angepaßt wurden. Elemente der Regel des hl. Augustinus und des hl. Benedikt gingen schon in die ersten Satzungen ein. Seit der grundlegenden Veränderung (und Rückführung auf älteste Elemente) 1929 sind pastorale Zielsetzungen in den oft ins Mittelalter zurückreichenden Ordenspfarreien, eigenen Spitälern und weiteren Aktivitäten (wie der Studentenseelsorge und dem Auf- und Ausbau des Familiareninstituts) vorrangig, auch in den derzeitigen provinziellen Schwerpunkten in Österreich, Südtirol, Deutschland, Slowenien, Tschechien und in der Slowakei, die großteils bereits seit dem 19. Jahrhundert den Nachwuchs zu sichern halfen. Seit 1966 ist die mit der Profan- und Kirchengeschichte des Mittelmeerraumes und zumal in Mittel- und Ostmitteleuropa eng verknüpfte Erforschung der Ordensvergangenheit auch durch dessen Mitglieder gemäß den Bestimmungen des letzten Konzils in einer eigenen, in Fachkreisen wohlwollend aufgenommenen Reihe der "Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens" als eine weitere konkrete Ordensaufgabe hinzugekommen.

AUFNAHME UND AUSBILDUNG

Die Voraussetzung für die Aufnahme ist neben den allgemein gültigen Normen für Ordensberufe die Bereitschaft, die drei evangelischen Räte nach den gültigen Ordenssatzungen zu leben. Wer Ordenspriester werden will, muß die Hochschulreife haben. Im Falle der Eignung und auftretenden Notwendigkeiten wird eine weitere Spezialausbildung von der Ordensseite ermöglicht.

KONTAKTADRESSEN

Generalat / Amt des Hochmeisters

1010 Wien, Singerstraße 7
Tel. +43 1 / 512 10 65,
Fax 512 15 52

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Internet: http://www.deutscher-orden.at/


Priorat der Österreichischen Provinz

1010 Wien, Singerstraße 7
Tel. +43 1 / 513 13 72-13,
Fax DW 19

Priorat der Südtiroler Provinz

I-39011 Lana/Südtirol, Erzherzog Eugen-Straße 1
Tel. +39 / 0473 / 56 11 74,
Fax 56 14 90


Priorat der Deutschen Provinz

D-83629 Weyarn, Klosterweg 1
Tel. +49 / 8020 / 906-100,
Fax DW 101

 

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