Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich
Europas Christentum schrumpft, altert und wird zur Peripherie, einem Randgebiet der Weltkirche, lautet die schonungslose Diagnose des engagierten Ordensmanns. Hierzulande funktioniert die Weitergabe des Glaubens nicht mehr und Katholiken sind vielfach schon in der Minderheit, nachdem Österreich 1951 noch zu 89 Prozent katholisch war. Die Kirche in Afrika wächst dagegen, ist jung und ein Hoffnungskontinent. Die Menschen haben dort aber mit vielen Problemen zu kämpfen: Überbevölkerung, Hunger, Verfolgung durch Islamisten oder Ausverkauf an China.
Afrika als Hoffnungskontinent
„Missio“ rettet die Ärmsten vor Ort, man arbeitet eng mit Bischöfen und Ordensgemeinschaften zusammen. Priester sind in Afrika oft auch Sozialarbeiter, die sich um die Sorgen und Anliegen aller kümmern, zum Beispiel um junge Menschen, die eine Berufsausbildung brauchen. Wer eine Schule öffnet, schließt ein Gefängnis, heißt es oft. Gebe es ein bisschen Wohlstand, würden die Menschen auch nicht an Migration denken.
„Lernt von der Weltkirche“, ist der Appell des Heiligenkreuzer Zisterziensers. Dort gibt es Freude am Glauben und an Jesus.
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