Rudolf Luftensteiner

Luftensteiner neu 120Rudolf Luftensteiner ist seit 1. Jänner 2016 Leiter des neugeschaffenen Bereichs Bildung der Frauen- und Männerorden Österreichs.

Rudolf Luftensteiner wurde 1957 als eines von 12 Kindern in Linz geboren und wuchs in Schwertberg auf. Nach einer Ausbildung als Elektroinstallateur maturierte er 1981 am Aufbaugynmnasium in Horn, anschließend studierte er von 1981 bis 1988 in Fribourg/Schweiz und in Wien Theologie. In diesen Jahren war er einige Zeit Mitglied des Ordens der Dominikaner.
1986 absolvierte er den Zivildienst bei der Katholischen Jugend Wien. Von 1988 bis 1998 arbeitete er als kirchlich bestellter Religionslehrer, ab 1998 als Bundeslehrer in Korneuburg. Von 1998 bis 2000 leitete er die ARGE BMHS/NÖ der Erzdiözese Wien und war in der Fortbildung des RPI tätig. Während dieser Zeit betätigte er sich auch als freier Mitarbeiter im ORF in der Abteilung Religion.
Von 2000 bis 2002 war er Abteilungsleiter für Katholische Privatschulen der Erzdiözese Wien und Privatschulreferent für das Interdiözesane Amt für Unterricht und Erziehung der Österreichischen Bischofskonferenz.
Von September 2002 bis 2007 übernahm er die organisatorische und pädagogische Leitung der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs und fungierte von 2007 bis 2016 als deren Geschäftsführer. Ebenfalls seit 2002 ist er Mitarbeiter im Schulreferat der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, wurde 2013 zum Schulreferent ernannt und mit 1. Jänner 2016 zum Leiter des neu geschaffenen Bereichs Bildung. Seit diesem Zeitpunkt ist er auch Vorstandsvorsitzender der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs.
Im September 2009 wählte man ihn zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Vereinigung Katholischer Kindertagesheime.
2015 wurde Rudolf Luftensteiner mit dem goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.  
„Wir brauchen Persönlichkeiten wie Rudolf Luftensteiner, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Und die es sich zum Ziel gesetzt haben, Menschen zu Persönlichkeiten zu erziehen, die auch den jeweils Anderen als Persönlichkeit sehen und respektieren – und nicht nur als Komponenten einer erfolgreichen Wirtschaftsmaschinerie.“ (Sektionschef Dr. Michael P. Franz in seiner Begrüßungsrede anlässlich der Verleihung des goldenen Ehrenzeichens der Republik Österreichs an Rudolf Luftensteiner)