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Neuer Abt muss nichts neu erfinden aber kreativ sein

Abt Lukas Dikany, seit 9. September neuer Abt von Stift Schlägl beschreibt die Lage des ihm angetrauten Stiftes: Es müssten neue Akzente gesetzt werden, „aber im Grunde genommen sind wir gut unterwegs. Ein neuer Abt braucht das Kloster nicht neu erfinden, sondern darf weiterbauen und so darf ich Sorge tragen, dass das Stift Schlägl weiterhin geistliches Zentrum bleibt und sich weiterentwickelt".

Ordensfrau Weiler bei Amazonassynode

Manche würden die stundenlangen Bootsfahrten auf den Flüssen des Amazonasgebietes für eintönig halten. Für Birgit Weiler ist es eine willkommene Zeit der Ruhe und Meditation. "Ich liebe es, wenn stundenlang die Landschaft an mir vorbeizieht, mit den Grünschattierungen des Waldes und den Anlegestellen der Dörfer", sagt die in Deutschland geborene Missionsärztliche Schwester und promovierte Theologin. Sie ist dann unterwegs zu einer Gemeinde tief im Regenwald. Ende Juli berichtete Weiler bei der heurigen Weltkirche-Tagung in Wels von ihrer Arbeit. Jetzt hat sie Papst Franziskus zur Teilnahme an der Sondersynode über die Zukunft des Amazonasgebiets ab 6. Oktober in den Vatikan eingeladen.

Höhepunkt der „Jahrhundertsanierung“ in Erzabtei St. Peter

Erzbischof Franz Lackner weihte im Beisein seines Vorgängers, Alterzbischof Alois Kothgasser, den neuen Volksaltar ein. Vertreter der Ökumene, sowie 15 Äbte und Pröpste und rund 1000 Gläubigen feierten mit. Zum ersten Mal in der 1300-jährigen Geschichte der Erzabtei nahm ein Salzburger Erzbischof eine solche Weihehandlung in St. Peter vor, deren Stiftskirche knapp ein Jahr lang umfassend renoviert wurde.

Wahrer Schatz in der Ordenslandschaft des Burgenlandes

So bezeichnete Bischof Zsifkovics die Schwestern vom Göttlichen Erlöser. Dieser Tage feierten 7 Ordensfrauen ihr 25-jähriges, 50-, 60- oder 65-jähriges Profess-Jubiläum in der zahlenmäßig größten Ordensgemeinschaft in der Diözese Eisenstadt. Die Schwestern vom Göttlichen Erlöser sind seit mehr als 150 Jahren im Burgenland in der Pädagogik vom Kindergarten bis zur Schule tätig und erbrachten wertvolle Dienste in der Kranken- und Altenpflege sowie in der kirchlichen Pfarr- und Jugendarbeit. 

Einfach gemeinsam wach – Junge Professen

In den letzten Woche entschieden sich mehrere junge Ordenschristen dafür, sich fester an ihre Gemeinschaften zu binden und legten feierlich ihre Gelübde zu einem einfachen, gemeinsamen und wachen Leben ab. Sr. Hanna Maria Tuder (28) legte ihre Gelübde auf Lebenszeit ab und wurde in die Gemeinschaft der Marienschwestern aufgenommen. Bruder Julian Kendziora (24) und Pascal Mettler (30) legten ihre zeitlichen Gelübde am Kapuzinerberg ab (man konnte sie gar per Live-Stream auf Youtube mitverfolgen), P. Alois Köberl gab sein Versprechen in Stift Melk und Sr. Isabel (30) trat bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck ins Noviziat ein. Am 21. September werden Prakash Kamalapuram (30) und Ratheesh Kumar Rajappan (33) bei den Piaristen ihre Ewige Profess feiern.

Freie Eintritte am Tag des Denkmals

Am 29. September feiern die Klöster des Zusammenschlusses Klösterreich den Tag des Denkmals. Unter dem Motto "Kaiser, Könige und Philosophen“ wird so zu einer kulturgeschichtlichen Reise eingeladen. Diese Klöster öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore und machen Geschichte und Kultur erlebbar: Stifte Altenburg, Dürnstein/Herzogenburg, Göttweig, Klosterneuburg, Lilienfeld, Zwettl, Kremsmünster, Lambach, St. Florian und St. Paul im Lavanttal. 

Echte Sister über Musical Sisteract

Das Landestheater Linz bringt ab dem 7.9. das Musical „Sister Act“ auf die Bühne, der Dramaturg Arne Beeker wollte dazu vorab mit einer „echten Sister“ sprechen. Die engagierte Salvatorianerin Sr. Maria Schlackl ging gerne mit ihm ins Gespräch und auf die Frage ob Gott ihr antworte gab sie zu bedenken: „Was erwarte ich denn? Die Erfüllung meiner Wünsche? (…) Gottes Pädagogik ist eine ganz spezielle, leise.“

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